Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Gewichts­zu­nah­me in den Wech­sel­jah­ren: Ursa­chen, Fak­ten und Lösun­gen

Die Wech­sel­jah­re sind eine natür­li­che Pha­se im Leben jeder Frau – doch vie­le erle­ben sie nicht nur mit Hit­ze­wal­lun­gen und Stim­mungs­schwan­kun­gen, son­dern auch mit einer uner­klär­li­chen Gewichts­zu­nah­me. In die­sem Arti­kel erfährst du, war­um das so ist, was wirk­lich hin­ter dem „Meno­pau­sen­bauch“ steckt und wie du aktiv der Gewichts­zu­nah­me in den Wech­sel­jah­ren gegen­steu­ern kannst.

War­um nimmt man in den Wech­sel­jah­ren zu?

Die hor­mo­nel­len Ver­än­de­run­gen – ins­be­son­de­re der sin­ken­de Östro­gen­spie­gel – beein­flus­sen den Stoff­wech­sel, die Fett­ver­tei­lung und das Hun­ger­ge­fühl. Das führt häu­fig zu:

  • Ver­lang­sam­tem Stoff­wech­sel: Der Grund­um­satz sinkt, der Kör­per ver­brennt weni­ger Kalo­rien.
  • Mus­kel­ab­bau: Weni­ger Mus­kel­mas­se bedeu­tet weni­ger Ener­gie­ver­brauch.
  • Ver­än­der­tes Ess­ver­hal­ten: Stim­mungs­schwan­kun­gen und Schlaf­pro­ble­me för­dern Heiß­hun­ger­at­ta­cken.
  • Erhöh­tem Stress: Der erhöh­te Cor­ti­sol-Level begüns­tigt die Fett­spei­che­rung.

Wie viel Zunah­me ist „nor­mal“?

Stu­di­en zei­gen, dass Frau­en in den Wech­sel­jah­ren durch­schnitt­lich 0,5 — 1 kg pro Jahr zuneh­men – oft schlei­chend über meh­re­re Jah­re. Beson­ders betrof­fen ist die Bauch­re­gi­on, was gesund­heit­lich rele­vant ist: Vis­ze­ra­les Fett erhöht das Risi­ko für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und Typ-2-Dia­be­tes.

Was kann man dage­gen tun?

Die gute Nach­richt: Du bist dem nicht hilf­los aus­ge­lie­fert. Mit geziel­ten Maß­nah­men kannst du dein Gewicht sta­bi­li­sie­ren oder sogar redu­zie­ren:

  1. Ernäh­rung anpas­sen

Eine aus­ge­wo­ge­ne, hor­mon­freund­li­che Ernäh­rung ist ent­schei­dend. Wel­che Lebens­mit­tel beson­ders geeig­net sind, erfährst du im Arti­kel Ernäh­rung in den Wech­sel­jah­ren.

  1. Bewe­gung inte­grie­ren

Kraft­trai­ning hilft, Mus­kel­mas­se zu erhal­ten und den Stoff­wech­sel anzu­kur­beln. Auch regel­mä­ßi­ges Aus­dau­er­trai­ning wie Wal­king oder Rad­fah­ren ist effek­tiv.

  1. Stress redu­zie­ren

Stress erhöht das Cor­ti­sol-Level – ein Hor­mon, das die Fett­spei­che­rung begüns­tigt. Ent­span­nungs­tech­ni­ken wie Yoga oder Medi­ta­ti­on kön­nen hel­fen.

  1. Schlaf opti­mie­ren

Schlech­ter Schlaf för­dert Heiß­hun­ger und Gewichts­zu­nah­me. Ach­te auf eine gute Schlaf­hy­gie­ne und regel­mä­ßi­ge Schla­fens­zei­ten.

Fazit: Du hast es in der Hand

Die Gewichts­zu­nah­me in den Wech­sel­jah­ren ist kein unaus­weich­li­ches Schick­sal. Mit dem rich­ti­gen Wis­sen und einer bewuss­ten Lebens­wei­se kannst du dei­nen Kör­per unter­stüt­zen und dich wie­der wohl­füh­len.

Lies wei­ter: Gewichts­ma­nage­ment in den Wech­sel­jah­ren

Wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt: Die psy­chi­sche Belas­tung einer Gewichts­zu­nah­me

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