Foto Gänseblümchen auf Rasen, fotografiert an der Hunte in Oldenburg

Man kann sich von der Natur so viel abschau­en. Selbst vom kleins­ten Gän­se­blüm­chen kann man etwas ler­nen. Wenn man sich die­se klei­nen Blu­men mal anschaut, wie sie auf der Wie­se, auf dem Rasen oder irgend­wo am Weges­rand ihren Blü­ten­kopf in Rich­tung Son­ne stre­cken. Sie wis­sen, dass sie die Son­ne brau­chen und recken ihren Kopf genau in die­se Rich­tung. Um auf­zu­blü­hen! Weil es ihnen gut­tut!

Das ist Selbst­für­sor­ge.

Und glei­ches soll­ten wir auch tun. Wir soll­ten uns dem zuwen­den, was uns gut­tut. Was wir brau­chen, um selbst auf­zu­blü­hen.

Oft macht der Job und die Fami­lie einen gro­ßen Anteil unse­res All­tags aus. Nicht immer hat man die Mög­lich­keit die­se Berei­che kom­plett so zu gestal­ten, wie man möch­te.

Aber da gibt es noch die täg­li­chen Klei­nig­kei­ten, die man für sich gestal­ten kann. Eine klei­ne Kaf­fee­pau­se im tru­beli­gen All­tag, das Tele­fo­nat mit der bes­ten Freun­din nach einem ner­vi­gen Arbeits­tag, die Musik laut auf­dre­hen und tan­zen, ein­fach, weil man gera­de Lust dar­auf hat. Die­se Din­ge kann man in sei­nen Tag ein­bau­en. Das ist unser Stre­cken nach der Son­ne! Man muss es sich nur bewusst­ma­chen und wol­len. Das ist Selbst­für­sor­ge!

Wir soll­ten uns auch mehr mit Men­schen umge­ben, die uns gut­tun, die uns wohl­ge­son­nen sind, mit denen wir lachen kön­nen, mit denen wir uns aus­tau­schen kön­nen und die uns unter­stüt­zen. Und wir soll­ten weni­ger Zeit mit Men­schen ver­brin­gen, die uns Kraft kos­ten, die uns aus­sau­gen, die alles nur zu ihrem eige­nen Vor­teil aus­nut­zen. Auch das ist Selbst­für­sor­ge!

Es ist wich­tig, dass wir acht­sam mit uns selbst und unse­ren Bedürf­nis­sen umge­hen. Es ist wich­tig, dass wir uns wich­tig neh­men.

Glück­lich sein zu wol­len ist der 1. Schritt zum glück­lich sein.

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